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pax christi Friedensweg 2009 in Würzburg
Die Würde des Menschen ist unantastbar - auch in der Gemeinschaftsunterkunft
pax christi zog beim Friedensweg am 3. Oktober von der Gemeinschaftsunterkunft in der Dürrbachau über das Kloster Oberzell in die Zellerau. Integration, Begegnung und Beheimatung sind möglich.
Jürgen Herberich, Sr. Irmlind Rehberger, Barbara Häußler beim Friedensweg 2009, Station am Kloster Oberzell

Die Katholische Friedensbewegung im Bistum Würzburg, pax christi, erinnerte zum 20. Mal mit einem Friedensweg am 3. Oktober daran , dass ungerechte Verhältnisse auch mit gewaltfreien Mitteln verändert werden können.

In diesem Jahr stand die menschenunwürdige Behandlung von Asylbewerberinnen und Asylbewerbern in der Würzburger Gemeinschaftsunterkunft im Vordergrund. Gemeinsam mit dem ökumenischen Asylkreis Würzburg wurden unwürdige Lebensverhältnisse im "Lager" in der ehemaligen Kaserne angeprnagert.

Gleichzeitig zeigten Stationen am Kloster Oberzell, im Spielezentrum der Zellerau und in der Kirche St. Elisabeth aber auch darauf hin, dass es möglich ist, Fremden in Gerechtigkeit zu begegnen und  mit ihnen zusammen zu leben. Lieder, Texte und Gebete im Verlauf des Friedensweges verwiesen darauf, dass die jüdisch-christliche Tradition der Bibel auf die besonderen Rechte der Fremden aufmerksam machen.


Veröffentlicht: 06.10.2009 Stefan Silber