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| pax christi - Charles de Foucauld |
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| Frieden und Einfachheit mitten in der Welt |
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| pax christi und die Gemeinschaft Charles de Foucauld im Bistum Würzburg trafen sich vom 2.-4. Juli im Haus Benedikt zu einem ersten Begegnungswochenende. |
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Weder pax christi noch die Gemeinschaften Charles de Foucauld gehören in
der Diözese Würzburg zu den mitgliederstärksten Verbänden. Darüber
hinaus gibt es noch mehr Gemeinsamkeiten. Beim ersten
Begegnungswochenende der beiden Bewegungen wurde das deutlich. Offenheit
für die Lebenserfahrungen der Menschen in der weiten Welt, ihre
Hoffnungen und Nöte, prägt beide Gemeinschaften ebenso wie das Vertrauen
auf die Nähe Gottes, besonders zu den Menschen, die von anderen
Menschen benachteiligt und an den Rand gestoßen werden. Aus diesem
Grund prägte die Freude über die Nähe und Verbundenheit beider
Gruppierungen die Gespräche und Begegnungen dieses Wochenendes. Im Haus
Benedikt in Würzburg tauschten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Erfahrungen aus ihrer Lebensgeschichte aus und ließen einander an der
eigenen Spiritualität und Praxis teilhaben. Zum Programm gehörten daher
nicht nur ein Bericht über die Versöhnungsarbeit von pax christi und
eine Einführung in das geistliche Leben von Charles de Foucauld, sondern
auch eine eucharistische Anbetung und ein Schweigekreis für den Frieden
in Palästina und Israel. Ein weiteres Thema, bei dem wichtige
Verbindungen zwischen beidem Bewegungen festgestellt werden konnte, war
die Erinnerung an den so genannten „Katakombenpakt der Kleinen Bischöfe“
während des Zweiten Vatikanischen Konzils. Diese Bischöfe
verpflichteten sich, in ihrem Leben und in ihren Diözesen das Ideal
einer Kirche der Armen zu verwirklichen und auf diese Weise zu Frieden
und Gerechtigkeit beizutragen. Zwei sehr unterschiedliche Besuche
gaben außerdem dem Wochenende eine eigene Prägung: Der kleine Bruder P.
Max Wolfgang Schiller aus Titikachi (Bolivien) gab am Samstagvormittag
einen Einblick in sein Leben und seine Arbeit in einer abgelegenen
Pfarrei in den Anden. Er konnte deutlich machen, wie das einfache,
begleitende Leben nach dem Vorbild von Charles de Foucauld zu greifbaren
Ergebnissen in Friedens- und Versöhnungsprozessen führen kann. Am
Nachmittag wurde der Besuch von Weihbischof Ulrich Boom, der Mitglied
beider Gemeinschaften ist, dazu genutzt, gemeinsam das Viertelfinalspiel
Deutschlands gegen Argentinien anzuschauen – „mitten in der Welt“. Das
kurze, anschließende Gespräch mit dem Weihbischof, bevor er wieder zu
anderen wichtigen Terminen gehen musste, machte seine Verbundenheit mit
den Anliegen beider Gemeinschaften deutlich. Beide Gäste freuten sich über das gemeinsame Treffen und würdigten das Engagement der Gemeinschaft Charles de Foucauld und von pax christi in der Diözese. Das Wochenende wurde
von Diakon Ludwig Stauner, Barbara Häußler und Dr. Stefan Silber, den
Sprechern der Gemeinschaften in der Diözese Würzburg, vorbereitet und
geleitet. Ein weiteres Treffen, das auch die Priestergemeinschaft Jesus
Caritas einschließen soll, ist für 2011 geplant. |
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| Veröffentlicht: 05.07.2010 |
Stefan Silber |
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