Pax Christi

Bei dieser Veranstaltung geht es um das Unbeschreibbare des Holocaust und um die Mühen oder Qualen, das Erlebte dennoch in Worte zu fassen. Vielen gelingt dies, andere umgehen bewusst die besonders grausamen Erlebnisse. Manche erleiden auch emotionale Zusammenbrüche, wenn sie sich den quälenden Stellen ihrer Erinnerung nähern. Wichtig ist, das Monströse, die unglaubliche Niedertracht der Nazis ebenso wie die Maschinerie der Massenvernichtung zu vergegenwärtigen. Nur dadurch lässt sich die außerordentliche Belastung des Erzählens und des Lebens nach dem Überleben deutlich machen. – Die Kenntnis des Holocaust sensibilisiert für diesen Teil der deutschen Geschichte, aber auch für andere Genozide, die immer wieder vorkommen.

1. Februar 2021 19:00 bis 20:30 auf der virtuellen Plattform der Domschule Würzburg

Weitere Informationen und Anmeldung hier. Den Flyer der Veranstaltung finden Sie hier.

Kosten 6,00 €, ermäßigt 4,00 €

Referent: Prof. Dr. Friedhelm Boll, apl. Professor für neuere und Zeitgeschichte an der Universität Kassel, bis 2010 Wissenschaftlicher Referent der Forschungsabteilung Sozial- und Zeitgeschichte der Friedrich-Ebert-Stiftung, Mitglied im Vorstand von „Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V.“

Eine Veranstaltung der Katholischen Akademie Domschule Würzburg e.V. in Zusammenarbeit mit dem pax christi Diözesanverband Würzburg

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