Pax Christi
Friedenspädagogik – Gewalt – aus Angst in die Welt gesetzt – erzeugt wieder Gewalt … und daraus folgt: Noch mehr Gewalt. So wird die Spirale der Gewalt in einem Sprichwort beschrieben. Aber was soll man tun, wenn man mit Gewalt konfrontiert wird - sich alles gefallen lassen? Das muss nicht sein, sagt die Politikwissenschaftlerin Susanne Luithlen.

Sie war kürzlich mi zu einem Vortrag im Aschaffenburger Martinushaus im Rahmen der Ausstellung „Was damals Recht war“, die zur Zeit im Aschaffenburger Schloss Johannisburg zu sehen ist. Luithlen ist der Auffassung, dass es durchaus erfolgreiche Strategien gibt, sich gewaltfrei zur Wehr zu setzen. Das funktioniere nicht nur in einer Demokratie, dass sei auch in Unrechtsstaaten, wie es beispielsweise das Dritte Reich war, eine gangbare Möglichkeit. Burkard Vogt hat sich mit ihr unterhalten und wollte zunächst wissen: Was genau versteht man unter gewaltfreiem Widerstand.

Den Radiobeitrag finden Sie unten als Download!

Die Ausstellung „Was damals Recht war“ ist noch bis zum 4. November im Aschaffenburger Schloss zu sehen. Einen Vortrag zu Wehrmachtsdesserteuren findet am Freitag, den 26.10. im Aschaffenburger Martinushaus, Treibgasse 26, statt.

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