Pax Christi
pax christi Friedensweg 2017 – Aschaffenburg: Über 40 Menschen machten sich am 3. Oktober in Aschaffenburg auf den vom Würzburger Diözesanverband pax christi veranstalteten Friedensweg. Begleitet wurden sie von Friedensfahnen und einem Transparent mit dem Aufruf, die deutschen Waffenexporte zu stoppen. Seit dem Fall der Mauer will diese Aktion auf den Unfriede in der Welt aufmerksam machen und die Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck bringen.

In diesem Jahr war der Rundgang von der Aschaffenburger Gruppe der Friedensbewegung in Kooperation mit den Aschaffenburger Friedenstrommlern vorbereitet worden. Vom Wolfsthalplatz aus, auf dem bis 1938 die jüdische Synagoge stand, ging es auf einen Rundweg durch die Innenstadt zum Schloss Johannesburg, zur evangelischen Christuskirche, zur katholischen Stiftskirche und zum Menschenrechtsdenkmal im Schöntal-Park. Mit Impulsen, Bibellesungen, Gebeten und Liedern griffen die Veranstalter geschichtliche und gegenwärtige Situationen auf, in denen man Frieden und Unfrieden in der Welt entdecken kann. Ein Teil der Strecke verlief auf den geplanten Symbolweg "Ökumene geht", der zwischen der Christuskirche und der Stiftskirche eingerichtet werden soll.  Dafür sind in der Steinmetzschule Aschaffenburg zwölf Bronzetafeln geschaffen worden, von denen zwei bereits verlegt sind. Hier erinnerte Bernhard Kullmann, Diakon und Vorsitzender im Diözesanvorstand von pax christi, dass es auch zwischen Konfessionen und Religionen Unfrieden gibt, der überwunden werden muss. "Der Weg, der hier entstehen wird, kann Hoffnung machen", so Kullmann. Weitere Themen waren der Umgang mit Macht und Ohnmacht und die Menschenrechte. Am Ende der Veranstaltung waren die Teilnehmer im Martinushaus noch zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

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