Terror, Krieg, Unterdrückung sind die schlimmste Form der Missachtung von Menschenwürde. Die Terroranschläge vom 11. September 2001, mit fast 3000 Toten und mehr als 6000 Verletzten die islamistischen Terroranschläge auf symbolträchtige Gebäude in den USA versetzten die Menschen weltweit in einen Schockzustand. Damals begannen die montäglichen ökumenischen Friedensgebete in Rottendorf, getragen von einem Team aus Mitgliedern der pax christi Gruppe und engagierten Frauen der beiden Kirchengemeinden. Dieses Jubiläum soll auf verschiedene Weise begangen werden.
Den Einstieg bildet das erste ökumenische Friedensgebet nach den Ferien am Montag, den 21.9. 2026 um 19 Uhr in der Friedenskirche mit anschließender Begegnung im Marienheim. Zu weiteren Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr wird jeweils gesondert eingeladen.
Frieden ist kostbar. Der Würzburger Friedenspreis zeichnet Initiativen aus, die Terror, Krieg, Unterdrückung etwas Positives entgegensetzen. Deshalb wollte das Team der Friedensgebete im Jubiläumsjahr das erste Friedensgebet nach den Ferien dem Preisträger des Würzburger Friedenspreises 2026 widmen. Es sind die „Omas gegen Rechts“.
Eva Steinmetz (Realschullehrerin im Ruhestand), Mitglied bei pax christi und bei den „Omas gegen Rechts“ zeigt im Gottesdienst kurz auf, wie der Grundgesetz Artikel 1 „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ und die Sorge um die Demokratie das Engagement der „Omas“ leiten und wie sie versuchen Licht zu sein für andere.
Ab ca. 19.45 findet im Marienheim eine Begegnung mit den „Omas gegen Rechts“ statt. Sie stellen ihre Aktionen vor, man kann nachfragen und sie persönlich kennenlernen.
Wir Menschen der pax christi Gruppe Rottendorf freuen uns auf alle, die kommen!
Barbara Häußler