Pax Christi
Weltfriedenstag 2018 – Aktuell: Arbeitshilfe zum Weltfriedenstag 2018 erschienen. Sie wurde gemeinsam von pax christi, BDKJ, kfd, KDFB, Männerseelsorge, Katholischer Sportjugend und der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge erstellt.

Erinnerung ist heilsam, Präsenz verwandelt. Aus diesem Blickwinkel führt die Pilger- und Begegnungsreise an das ungeheure Verbrechen, das im Herbst 1944 von Angehörigen der Waffen-SS an der italienischen Zivilbevölkerung in der Monte Sole Region verübt wurde. Die Reise ist eine Kooperation der Diözesanverbände pax christi Rottenburg-Stuttgart und Würzburg mit dem Referat Geistlich(es) Leben.

Ehrung für pax-christi-Diözesanvorstandsmitglied – Gestern Abend, den 3. Oktober 2017, vergab das Zentrum Theologie Interkulturell und Studium der Religionen der Universität Salzburg zum vierten Mal den Erwin Kräutler-Preis. Er ging heuer an die Theologen Sebastian Pittl (IWM St. Georgen) und Stefan Silber (Universität Osnabrück).

pax christi Friedensweg 2017 – Aschaffenburg: Über 40 Menschen machten sich am 3. Oktober in Aschaffenburg auf den vom Würzburger Diözesanverband pax christi veranstalteten Friedensweg. Begleitet wurden sie von Friedensfahnen und einem Transparent mit dem Aufruf, die deutschen Waffenexporte zu stoppen. Seit dem Fall der Mauer will diese Aktion auf den Unfriede in der Welt aufmerksam machen und die Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck bringen.

Internationales Abendessen – Rund 120 Besucher und Besucherinnen aus 14, Ländern - Angehörige von 4 Weltreligionen strömten am Abend des 4.2.2017 zum alljjährlichen Internationalen Abendessen, zu dem die pax christi Gruppe Rottendorf eingeladen hatte. Es waren so viele, wie noch nie in den vergangenen 15 Jahren. Man musste das Buffet verlängern für die schier unübersehbare Menge köstlicher Gerichte aus aller Welt, neue Tische und Stühle aufstellen.

Streichung der pax christi Mittel durch Bischöfe – Die Deutsche Sektion von pax christi hat an die Deutschen Bischöfe appelliert, die Streichung der Fördermittel für die deutsche Sektion von pax christi zurückzunehmen. Ab 2018 will der Verband der Diözesen Deutschlands (VDD) die Friedensbewegung pax christi von der Liste derer streichen, die Zuschüsse aus Kirchensteuern erhalten. Fehlt der Zuschuss der Katholischen Kirche, gefährdet dies die einzig verbliebene inhaltliche Stelle der pax christi-Sektion, nämlich die unserer hauptamtlichen Generalsekretärin.Nun hat auch das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) zur Mittelstreichung Stellung genommen. Die Pressemitteilung des ZDK im Wortlaut:

pax christi International – Hunderte Bürgerinnen und Bürger der USA unterzeichnen einen Appell, "die Welt zu überraschen" und sich für nukleare Abrüstung einzusetzen. Unterstützung dafür gabs auch aus der Diözese Würzburg.

Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel! zum heute im Bundeskabinett verabschiedeten Rüstungsexportbericht für das 1. Halbjahr 2016 – Die ‚Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!‘ fordert mit einer Unterschriftenaktion ein gesetzliches Verbot für den Export von Kleinwaffen und der zugehörigen Munition.„Die sich wie ein Mantra wiederholenden Behauptungen von Wirtschaftsminister Gabriel, besonders zurückhaltend bei der Genehmigung von Rüstungsexporten zu sein, verkommen angesichts der neuen Rekordzahlen immer mehr zu reinen Lippenbekenntnissen", so Paul Russmann, Geschäftsführer von Ohne Rüstung Leben und Sprecher der ‚Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!.‘ Russmann: „Auf Platz eins der Empfängerländer deutscher Kriegswaffen steht Algerien, auf Platz drei Saudi-Arabien. Wer sich die Situation in diesen Ländern vor Augen führt, kann nicht mit gutem Gewissen behaupten, deutsche Rüstungsexporte dorthin seien unbedenklich."

Zum Tag der Bundeswehr am 11.6.2016: – Am kommenden Wochenende wird die Bundeswehr an verschiedenen Standorten den „Tag der Bundeswehr“ durchführen. Er „bietet einmal im Jahr eine bundesweite Plattform für den Austausch zwischen Bundeswehr und Gesellschaft.“, so das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) in seinem Portal. Dies scheint auch notwendig, denn: „Der Wandel der Bundeswehr von der Wehrpflichts- zur Freiwilligenarmee und die Reduzierung des Umfangs der Streitkräfte unter Aufgabe vieler Standorte haben dazu geführt, dass der Bezug der Gesellschaft zu ihren Streitkräften spürbar geringer geworden sei – so beschreibt es der Jahresbericht der Jugendoffiziere vom 12.5.2016. „Real ist der Tag der Bundeswehr ein Tag der Akzeptanzförderung und der Werbung für die Bundeswehr. Über die die Gefahren für das Leben der Soldat/innen, aber auch die Sinnhaftigkeit vieler Einsätze wird dabei hinweggegangen“, kommentiert Peter Heim, der Sprecher der pax christi-Kommission Friedensbildung.

Erinnerung ist heilsam, Präsenz verwandelt. Aus diesem Blickwinkel führt die Pilger- und Begegnungsreise an das ungeheure Verbrechen, das im Herbst 1944 von Angehörigen der Waffen-SS an der italienischen Zivilbevölkerung in der Monte Sole Region verübt wurde. Die Reise ist eine Kooperation der Diözesanverbände pax christi Rottenburg-Stuttgart und Würzburg mit dem Referat Geistlich(es) Leben.

pax christi war dabei – Verdun steht heute für die Sehnsucht nach Frieden und für deutsch-französische Freundschaft, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel beim Staatsakt zum Hundertjahrgedenken der Schlacht um Verdun am 29. Mai 2016 in Douaumont. Hundert Jahre später würden die Opfer dieser Schlacht nicht mehr nach Nationalitäten und Religionen unterschieden, erwiderte Staatspräsident François Hollande. Frankreich und Deutschland hätten heute die Verantwortung die Verteidigung des Kontinents sicherzustellen und Menschen aufzunehmen, die Schutz suchen. 3400 Jugendliche aus Frankreich und Deutschland, die aus den Wäldern auf das Gräberfeld stürmten, brachten, in einer beeindruckenden Chorographie, Leben auf den riesigen Soldatenfriedhof. Die gesamte Zeremonie wurde von Volker Schlöndorff inszeniert.

"Brisante Situation der Bundeswehr" – „Die Bundeswehr ist eine demokratische Armee, da sie parlamentarisch kontrolliert wird, aber in den letzten Jahren ist sie von einer Verteidigungsarmee in eine Einsatzarmee umgewandelt worden – das ist für die Soldaten brisant und gefährlich, denn bei diesen Einsätzen im Ausland müssen sie gegebenenfalls auch töten.“ Auf diese veränderte Situation der deutschen Bundeswehrsoldaten hat Bischof Heinz Josef Algermissen jüngst im Bonifatiushaus in Fulda hingewiesen. Der Oberhirte äußerte sich im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Im Spannungsfeld von Verteidigung, Konfliktbewältigung und Ethik: Soldat sein heute“, an der er in seiner Eigenschaft als Präsident der deutschen Sektion der katholischen Friedensbewegung „Pax Christi“ teilnahm.

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