Würzburg (POW) Anlässlich des 81. Jahrestags der Zerstörung Würzburgs am 16. März 1945 ruft das Komitee Würzburger Friedenspreis die Menschen in Würzburg und Unterfranken auf, Vorschläge für Kandidatinnen und Kandidaten für den 32. Friedenspreis einzureichen. „Die aktuellen Kriege auf der gesamten Welt zeigen die Wichtigkeit, den Gedanken des Friedens in die Öffentlichkeit zu tragen“, heißt es in dem Aufruf. „Iran, Sudan, Venezuela, Ukraine – egal wohin man blickt, nehmen militärische Konflikte überhand. Dem wollen wir uns klar entgegenstellen. Andere drängende Probleme wie den Klimawandel oder die Verfolgung von Minderheiten haben wir ebenfalls im Blick.“ Die ausgezeichnete Initiative oder Einzelperson solle als Beispiel dienen, wie sich Menschen in der Region auf unterschiedliche Weise für Frieden, Gerechtigkeit und Völkerverständigung engagieren. Das Komitee setzt sich aus rund 25 Gruppen der Würzburger Zivilgesellschaft und Parteien zusammen. Seit 1995 wird der Würzburger Friedenspreis jährlich an eine Gruppe oder Einzelperson verliehen, die sich in der Region für Frieden, gegenseitige Verständigung und die Bewahrung der natürlichen Lebensgrundlagen einsetzt. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert. Die Verleihung findet am 26. Juli im Mainfranken Theater statt. Vorschläge können bis Sonntag, 26. April, eingereicht werden an Dr. Thomas Schmelter, Telefon 0931/451980, oder per E-Mail an info@wuerzburger-friedenspreis.de. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.wuerzburger-friedenspreis.de.