Pax Christi
Foto: pax christi Würzburg

Ajsa Babacic vom pax christi Partnerschaftsprojekt hat Barbara Häußler einen Bericht über die Arbeit von Mirna Luka im Jahr 2019 übermittelt.

Hier ein paar Auszüge des Briefes: Tag für Tag werden die Menschen in Bosnien-Herzegowina Zeugen von Menschenrechtsverletzungen. Schwer ist es hier, alle Probleme aufzuzählen. In Zusammenarbeit mit der Rechtsanwältin Xenia Bodlovic-Zusic arbeiten wir hart um allen zu helfen, die sich an uns wenden. ... Neben den Workshops und der Rechtsberatung ist ein Teil unserer Arbeit auch humanitär ausgerichtet. Dank der Johanniter-Unfallhilfe erhält eine große Zahl unserer Bürger wichtige Hilfe. ... Und zum Schluss danken wir Euch erneut für jede Form der Hilfe. Ohne Eure Hilfe wäre unsere Arbeit nicht möglich.

Hier finden Sie den ganzen Bericht in Wort und Bild als pdf zum Herunterladen.

Das ökumenische Friedensgebet in Rottenbauer findet jeden Montag (außer in den Ferien) von 19:00 bis 19:30 Uhr in der evangelischen Friedenskirche,  statt. Es wurde 2001 als Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September ins Leben gerufen. Hauptinitiator war Diakon Isack. Das Vorbereitungsteam wird auch von pax christi Mitgliedern der Gruppe Rottendorf getragen. 

Nähere Informationen erhalten Sie bei Traudl Fiedler, Tel.: 09302/560 und unter http://www.friedenskirche-rottendorf.de/oekumenisches-friedensgebet/


Die nächsten Termine und Themen der Friedensgebete

Montag, den 2.12.2019, 19 Uhr, evangelische Friedenskirche: Montagsgebet zum Thema "Advent"

Montag, den 9.12.2019, 19 Uhr, evangelische Friedenskirche: Montagsgebet zum Thema "Du Bethlehem.…"

Montag, den 16.12.2019, 19 Uhr, evangelische Friedenskirche: Montagsgebet zum Thema: "Mut zum Frieden" - mit Austeilung des Friedenslichts von Bethlehem. Bitte geeignete Laternen mitbringen.

Der Ökumenische Friedensgottesdienst zum Weltfriedenstag 2020 steht unter dem Motto „Alles, was ihr von anderen erwartet...“ - Zusammenleben und Respekt im Alltag unserer Gesellschaft. Der Prediger ist Pfr. Jürgen Reichel, St. Johannis

Der Gottesdienst ist am Freitag, 10. Januar 2020, um 19.00 Uhr, in diesem Jahr in der Jugendkirche im Kilianeum, Ottostr. 1, Würzburg. Es gibt Parkmöglichkeit im Hof. Im Anschluss ist eine Begegnung mit Imbiss und Getränken. Nähere Informationen folgen.

(c) dbk.de

Eine wichtige und gute Arbeitshilfe zum Umgang mit rechtspopulistischen Tendenzen ist erschienen.

Rechtspopulistische Meinungsäußerungen (und Hetze) sind derzeit in vielen gesellschaftlichen Bereichen ein großes Problem – auch in der Kirche. In Zusammenarbeit mit Verbänden und Institutionen hat die Deutsche Bischofskonferenz im Juli 2019 eine sehr gute Arbeitshilfe herausgegeben, in der das Problem genauer beschrieben wird. Auch zwei Fachfrauen aus pax christi haben an der Erstellung mitgewirkt.
In den Themenfeldern (u.a.) „Flucht und Asyl“, „Islamfeindlichkeit“ und „Familienbilder, Frauenbilder, Geschlechterverhältnisse“ werden wertvolle Hilfestellungen gegeben, um die scheinbare Argumentation rechtspopulistischer Ansichten zu durchschauen und ihr zu entgegnen.

Wir halten diese Arbeitshilfe für sehr hilfreich und empfehlen sie zur Unterstützung in euren/Ihren Arbeitsbereichen.

Hier gibt‘s die Arbeitshilfe als pdf-Datei oder als gedruckte Arbeitshilfe

Stefan Silber

(c) atomwaffenfrei.de

Das oberste Gremium der katholischen Laien in Bayern beschloss auf der Herbstvollversammlung einen Antrag von pax christi, in dem das Landeskomitee aufgefordert wird, sich bei den Bundestagsfraktionen für einen Abzug der in Deutschland stationierten Atomwaffen einzusetzen. Außerdem solle dafür geworben werden, ein neues multilaterales Abkommen "unter Einbeziehung der USA und Russland" zum Verbot der Stationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen in Europa zu erreichen. Dabei bezieht sich der Antrag explizit auf die Kündigung des sogenannten INF-Vertrags durch die USA im Februar 2019.

© pax christi

14.12.2019, 18 Uhr: Treffen bei Familie Försch - "die Weihnachtsgeschichte und ich selbst".

Weitere Termine der pax christi Gruppe Rottendorf

Ökumenisches Montagsgebet in der Rottendorfer evangelischen Friedenskirche jeweils um 19 Uhr.

Werbung für "Johanniter- Weihnachtstrucker" - Pakete-Packen nach Absprache

17.02.2020, 20 Uhr katholisches Pfarrzentrum Bibelabend zum Thema "Liebe im Privaten und der Politik"

03.04.2020, 15 Uhr: Palmkätzchen binden bei Familie Försch, Verkauf für Interreligiöses pax christi Friedensprojekt Mirna Luka / Bosnien

15.05.2020, 19 Uhr: Bücherei im Wasserschloss: Bibelabend "Mütter in der Bibel"

19.06.2020, 18 Uhr Rottendorfer Käppele - (bei Regen Marienheim): Berggottesdienst, 19 Uhr "Internationales Picknick"

(c) pax-friedensdienste.de

Viele junge Menschen möchten nach der Schule, dem Studium oder der Ausbildung ein Jahr im Ausland verbringen. Dort lernen sie eine neue Sprache und Kultur intensiv kennen, arbeiten aber auch unentgeltlich als Freiwillige*r, um so der Gesellschaft „etwas zurückgeben“. Dies bietet pax christi mit den Freiwilligen Friedensdiensten unter einem ganz besonderen Aspekt an: Ein Freiwilliges Internationales Jahr in der Friedens- und Versöhnungsarbeit und mit benachteiligten und marginalisierten Bevölkerungsgruppen ein.

(c) johanniter-weihnachtstrucker.de

Der Weihnachtstrucker 2019 steht schon wieder vor der Türe. Auch in diesem Jahr besuchen die Weihnachtstrucker der Johanniter wieder das pax christi-Partnerprojekt Mirna Luka in Bosnien. Auch wenn der diesjähre Aktionsstart am 23. November noch eine Weile entfernt scheint, so laufen hinter den Kulissen schon seit Wochen die Vorbereitungen.

Wenn Sie die Weihnachstrucker unterstützen möchten, diese Artikel kommen in ein Weihnachtstrucker-Päckchen:

Foto: © Ralf Schlesener

Im Sommer 2019 hingen in Berlin-Mitte in der U-Bahn-Station „Französische Straße“ die Plakatmotive der Kampagne "Made in Germany". Darauf zeigte die "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!", wie deutsche Rüstungsexporte in Krisenregionen Unterdrückung, Krieg und Gewalt ermöglichen.

Mit Rüstungsexporten in Krisenregionen verändert Deutschland das Gesicht dieser Welt – zum Beispiel in Syrien und im Jemen. Dort kommen Waffen und Rüstungsgüter zum Einsatz, an deren Herstellung deutsche Unternehmen beteiligt waren. Deutsche Rüstungsexporte in Krisenregionen ermöglichen Unterdrückung, Krieg und Gewalt.

Das widerspricht dem Friedensgebot des Grundgesetzes! Deshalb setzt sich die »Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!« für ein grundsätzliches Rüstungsexportverbot ein.

pax christi ist eine der Trägerorganisationen der KampagneAktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!“. 

Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf ist neuer Präsident der katholischen Friedensbewegung pax christi. Bei der Delegiertenversammlung am 26. Oktober 2019 ist er zum Nachfolger des früheren Fuldaer Bischofs Heinz Josef Algermissen gewählt worden. Kohlgraf machte deutlich, dass er die pax christi-Arbeit als Präsident gerne mitgestalten werde: „Wir erleben, wie fragil unsere Welt ist und wie sich gerade in den vergangenen Jahren ein Politikstil durchsetzt, der im Wesentlichen auf die Wahrung der eigenen Interessen ausgerichtet ist. Vor diesem Hintergrund bin ich von der Notwendigkeit überzeugt, dass christliche Gruppen Gerechtigkeit, Frieden und die Achtung der Menschenrechte aktiv einfordern.“

„Dies ist unsre Freiheit, die richtigen Namen nennend“ (Hilde Domin) – Am 3. Oktober 2019 lud der Diözesanverband pax christi Würzburg zusammen mit dem Eine-Welt-Kreis St. Burkard zu seinem diesjährigen Friedensweg ein. Der Friedensweg führte von der Würzburger Festung durch das ehemalige Landesgartenschaugelände bis nach St. Burkard und wurde mit literarischen Texten und Musik gestaltet. Den musikalischen Part übernahm Bernhard von der Goltz mit Improvisationen auf der Gitarre.

Der Gebrauch von Atomwaffen ist unmoralisch – Am 16. März 2019 fand in Würzburg die Diözesanversammlung von pax christi im Bistum Würzburg statt. Vor der Versammlung beschäftigten sich die Delegierten in einem Workshop mit Handlungsmöglichkeiten, wie man gewaltfrei auf menschenfeindliche und rassistische Parolen reagieren kann. Die Leitung des Workshops hatte Christine Böckmann, pax christi-Mitglied aus Magdeburg, Diplom-Theologin und Trainerin für gewaltfreie Konfliktaustragung.Neben den Wahlen, bei denen Martina Reinwald (Zell am Main) für weitere drei Jahre als Diözesanvorsitzende und Dr. Stefan Silber (Sailauf) ebenfalls für drei Jahres als Mitglied im Diözesanvorstand bestätigt wurden gab es Berichte und Austausch zu aktuellen Themen und Planungen.Eines der Anliegen der Versammlung war das Thema Atomwaffen. Die Delegierten wollen aus der Diözesanversammlung heraus die vor kurzem eingegangene Nachricht aus Italien von einem Treffen pax christi Italien mit Papst Franziskus einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen; ergänzt wird dies durch eine Positionierung des pax christi-Präsidenten Deutschlands, Bischof em. Heinz Josef Algermissen.

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