Pax Christi
(c) atomwaffenfrei.de

Das oberste Gremium der katholischen Laien in Bayern beschloss auf der Herbstvollversammlung einen Antrag von "pax christi", in dem das Landeskomitee aufgefordert wird, sich bei den Bundestagsfraktionen für einen Abzug der in Deutschland stationierten Atomwaffen einzusetzen. Außerdem solle dafür geworben werden, ein neues multilaterales Abkommen "unter Einbeziehung der USA und Russland" zum Verbot der Stationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen in Europa zu erreichen. Dabei bezieht sich der Antrag explizit auf die Kündigung des sogenannten INF-Vertrags durch die USA im Februar 2019.

Quelle: katholisch.de; Foto: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Unsere_Zukunft_Atomwaffenfrei_-_Demo_Büchel_2008-2.jpg

https://commons.wikimedia.org

Überzeugen die Friedensbemühungen des Preisträgers Abiy Ahmed auch die Äthiopier? Podiumsdiskussion von Äthiopiern aus Würzburg und Umgebung, u.a. mit Addis Mulugeta, Journalist

Moderator: Andreas Jungbauer, Main-Post-Redakteur mit viel Äthiopienerfahrung
Freitag 29.11.2019 um 19 Uhr

Gemeindesaal der Martin-Luther-Kirche, Von-Luxburg-Str. 2 (Ecke Wittelsbacher Straße), Würzburg-Frauenland

Veranstalter: Ökumenischer Asylkreis (ÖAK, Würzburg). Ansprechpartnerin: Uta Deitert

Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:PM_Abiy_Ahmed_Ali.jpg (Under Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication)

© pax christi

Am Mittwoch, 20. November, 20 Uhr, wird im Pfarrzentrum St. Vitus (Kirchplatz) der Film „Danke für den Regen“ gezeigt. Veranstalter ist die pax christi Gruppe Rottendorf, der Eintritt ist frei.

Weitere Termine der pax christi Gruppe Rottendorf

Ökumenisches Montagsgebet in der Rottendorfer evangelischen Friedenskirche jeweils um 19 Uhr.

23.11.2019, 19 Uhr: Treffen bei Familie Bertenbreiter-Bätz "Rund um den Feuerkorb" -

Werbung für "Johanniter- Weihnachtstrucker" - Pakete-Packen nach Absprache

14.12.2019, 18 Uhr: Treffen bei Familie Försch - "die Weihnachtsgeschichte und ich selbst"

17.02.2020, 20 Uhr katholisches Pfarrzentrum Bibelabend zum Thema "Liebe im Privaten und der Politik"

03.04.2020, 15 Uhr: Palmkätzchen binden bei Familie Försch, Verkauf für Interreligiöses pax christi Friedensprojekt Mirna Luka / Bosnien

15.05.2020, 19 Uhr: Bücherei im Wasserschloss: Bibelabend "Mütter in der Bibel"

19.06.2020, 18 Uhr Rottendorfer Käppele - (bei Regen Marienheim): Berggottesdienst, 19 Uhr "Internationales Picknick"

Gespräche über Friedensarbeit von unten mit TrägerInnen des Würzburger Friedenspreises aus 25 Jahren. 

Sonntag, 17.11.19, 20.00 – 22.00 Uhr, Kath. Hochschulgemeinde (khg), Großer Saal, Hofstallstr. 4, 97070 Würzburg

Themen: Antirassismus, Integrationsarbeit, Pressefreiheit, Bewahrung natürlicher Lebensgrundlagen u.v.m.

Herzliche Einladung. Eintritt frei.

Homepage Würzburger Friedenspreis - Der pax christi Diözesanverband ist Mitglied im Komitee Würzburger Friedenspreis.

(c) pax-friedensdienste.de

Viele junge Menschen möchten nach der Schule, dem Studium oder der Ausbildung ein Jahr im Ausland verbringen. Dort lernen sie eine neue Sprache und Kultur intensiv kennen, arbeiten aber auch unentgeltlich als Freiwillige*r, um so der Gesellschaft „etwas zurückgeben“. Dies bietet pax christi mit den Freiwilligen Friedensdiensten unter einem ganz besonderen Aspekt an: Ein Freiwilliges Internationales Jahr in der Friedens- und Versöhnungsarbeit und mit benachteiligten und marginalisierten Bevölkerungsgruppen ein.

(c) johanniter-weihnachtstrucker.de

Der Weihnachtstrucker 2019 steht schon wieder vor der Türe. Auch in diesem Jahr besuchen die Weihnachtstrucker der Johanniter wieder das pax christi-Partnerprojekt Mirna Luka in Bosnien. Auch wenn der diesjähre Aktionsstart am 23. November noch eine Weile entfernt scheint, so laufen hinter den Kulissen schon seit Wochen die Vorbereitungen.

Wenn Sie die Weihnachstrucker unterstützen möchten, diese Artikel kommen in ein Weihnachtstrucker-Päckchen:

Im Zeichen der FriedensDekade steht das Ökumenische Montagsgebet in der Rottendorfer evangelischen Friedenskirche am 11. und 18. November 2019 um 19 Uhr. Am Mittwoch, 20. November, 20 Uhr, wird im Pfarrzentrum St. Vitus (Kirchplatz) der Film „Danke für den Regen“ gezeigt. Veranstalter ist die pax christi Gruppe Rottendorf, der Eintritt ist frei.

Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf ist neuer Präsident der katholischen Friedensbewegung pax christi. Bei der Delegiertenversammlung am 26. Oktober 2019 ist er zum Nachfolger des früheren Fuldaer Bischofs Heinz Josef Algermissen gewählt worden. Kohlgraf machte deutlich, dass er die pax christi-Arbeit als Präsident gerne mitgestalten werde: „Wir erleben, wie fragil unsere Welt ist und wie sich gerade in den vergangenen Jahren ein Politikstil durchsetzt, der im Wesentlichen auf die Wahrung der eigenen Interessen ausgerichtet ist. Vor diesem Hintergrund bin ich von der Notwendigkeit überzeugt, dass christliche Gruppen Gerechtigkeit, Frieden und die Achtung der Menschenrechte aktiv einfordern.“

Foto: © Ralf Schlesener

Im Sommer 2019 hingen in Berlin-Mitte in der U-Bahn-Station „Französische Straße“ die Plakatmotive der Kampagne "Made in Germany". Darauf zeigte die "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!", wie deutsche Rüstungsexporte in Krisenregionen Unterdrückung, Krieg und Gewalt ermöglichen.

Mit Rüstungsexporten in Krisenregionen verändert Deutschland das Gesicht dieser Welt – zum Beispiel in Syrien und im Jemen. Dort kommen Waffen und Rüstungsgüter zum Einsatz, an deren Herstellung deutsche Unternehmen beteiligt waren. Deutsche Rüstungsexporte in Krisenregionen ermöglichen Unterdrückung, Krieg und Gewalt.

Das widerspricht dem Friedensgebot des Grundgesetzes! Deshalb setzt sich die »Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!« für ein grundsätzliches Rüstungsexportverbot ein.

pax christi ist eine der Trägerorganisationen der KampagneAktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!“. 

„Dies ist unsre Freiheit, die richtigen Namen nennend“ (Hilde Domin) – Am 3. Oktober 2019 lud der Diözesanverband pax christi Würzburg zusammen mit dem Eine-Welt-Kreis St. Burkard zu seinem diesjährigen Friedensweg ein. Der Friedensweg führte von der Würzburger Festung durch das ehemalige Landesgartenschaugelände bis nach St. Burkard und wurde mit literarischen Texten und Musik gestaltet. Den musikalischen Part übernahm Bernhard von der Goltz mit Improvisationen auf der Gitarre.

Der Gebrauch von Atomwaffen ist unmoralisch – Am 16. März 2019 fand in Würzburg die Diözesanversammlung von pax christi im Bistum Würzburg statt. Vor der Versammlung beschäftigten sich die Delegierten in einem Workshop mit Handlungsmöglichkeiten, wie man gewaltfrei auf menschenfeindliche und rassistische Parolen reagieren kann. Die Leitung des Workshops hatte Christine Böckmann, pax christi-Mitglied aus Magdeburg, Diplom-Theologin und Trainerin für gewaltfreie Konfliktaustragung.Neben den Wahlen, bei denen Martina Reinwald (Zell am Main) für weitere drei Jahre als Diözesanvorsitzende und Dr. Stefan Silber (Sailauf) ebenfalls für drei Jahres als Mitglied im Diözesanvorstand bestätigt wurden gab es Berichte und Austausch zu aktuellen Themen und Planungen.Eines der Anliegen der Versammlung war das Thema Atomwaffen. Die Delegierten wollen aus der Diözesanversammlung heraus die vor kurzem eingegangene Nachricht aus Italien von einem Treffen pax christi Italien mit Papst Franziskus einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen; ergänzt wird dies durch eine Positionierung des pax christi-Präsidenten Deutschlands, Bischof em. Heinz Josef Algermissen.

Der laute Schrei nach Gerechtigkeit und die stille Hilfe für die Friedensstifter – Gleich zweimal war im November und Dezember eine Delegation von pax christi Würzburg in der bosnischen Stadt Banja Luka, der Hauptstadt der Republika Srpska. Im Bosnien Krieg wurden 90% der hier lebenden Katholiken und Muslime vertrieben. Zwei Drittel der ca. 220 000 Menschen umfassenden Stadtbevölkerung sind aus anderen Landesteilen vertriebene Serben. Es herrscht eine Arbeitslosigkeit von ca. 60 Prozent. Die Sozialgesetzgebung ist unzureichend. Die Regierung korrupt. Die Polizei wird geleitet von dem Kriegsverbrecher Dragan Lukac. Im Winter ist die Not am größten. Etliche Menschen hungern, in vielen Wohnungen herrscht eisige Kälte.

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