Pax Christi
Foto: pax christi Würzburg

Ajsa Babacic vom pax christi Partnerschaftsprojekt hat Barbara Häußler einen Bericht über die Arbeit von Mirna Luka im Jahr 2019 übermittelt.

Hier ein paar Auszüge des Briefes: Tag für Tag werden die Menschen in Bosnien-Herzegowina Zeugen von Menschenrechtsverletzungen. Schwer ist es hier, alle Probleme aufzuzählen. In Zusammenarbeit mit der Rechtsanwältin Xenia Bodlovic-Zusic arbeiten wir hart um allen zu helfen, die sich an uns wenden. ... Neben den Workshops und der Rechtsberatung ist ein Teil unserer Arbeit auch humanitär ausgerichtet. Dank der Johanniter-Unfallhilfe erhält eine große Zahl unserer Bürger wichtige Hilfe. ... Und zum Schluss danken wir Euch erneut für jede Form der Hilfe. Ohne Eure Hilfe wäre unsere Arbeit nicht möglich.

Hier finden Sie den ganzen Bericht in Wort und Bild als pdf zum Herunterladen.

(c) dbk.de

Eine wichtige und gute Arbeitshilfe zum Umgang mit rechtspopulistischen Tendenzen ist erschienen.

Rechtspopulistische Meinungsäußerungen (und Hetze) sind derzeit in vielen gesellschaftlichen Bereichen ein großes Problem – auch in der Kirche. In Zusammenarbeit mit Verbänden und Institutionen hat die Deutsche Bischofskonferenz im Juli 2019 eine sehr gute Arbeitshilfe herausgegeben, in der das Problem genauer beschrieben wird. Auch zwei Fachfrauen aus pax christi haben an der Erstellung mitgewirkt.
In den Themenfeldern (u.a.) „Flucht und Asyl“, „Islamfeindlichkeit“ und „Familienbilder, Frauenbilder, Geschlechterverhältnisse“ werden wertvolle Hilfestellungen gegeben, um die scheinbare Argumentation rechtspopulistischer Ansichten zu durchschauen und ihr zu entgegnen.

Wir halten diese Arbeitshilfe für sehr hilfreich und empfehlen sie zur Unterstützung in euren/Ihren Arbeitsbereichen.

Hier gibt‘s die Arbeitshilfe als pdf-Datei oder als gedruckte Arbeitshilfe

Stefan Silber

(c) atomwaffenfrei.de

Das oberste Gremium der katholischen Laien in Bayern beschloss auf der Herbstvollversammlung einen Antrag von pax christi, in dem das Landeskomitee aufgefordert wird, sich bei den Bundestagsfraktionen für einen Abzug der in Deutschland stationierten Atomwaffen einzusetzen. Außerdem solle dafür geworben werden, ein neues multilaterales Abkommen "unter Einbeziehung der USA und Russland" zum Verbot der Stationierung von Kurz- und Mittelstreckenraketen in Europa zu erreichen. Dabei bezieht sich der Antrag explizit auf die Kündigung des sogenannten INF-Vertrags durch die USA im Februar 2019.

Foto: © Ralf Schlesener

Im Sommer 2019 hingen in Berlin-Mitte in der U-Bahn-Station „Französische Straße“ die Plakatmotive der Kampagne "Made in Germany". Darauf zeigte die "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!", wie deutsche Rüstungsexporte in Krisenregionen Unterdrückung, Krieg und Gewalt ermöglichen.

Mit Rüstungsexporten in Krisenregionen verändert Deutschland das Gesicht dieser Welt – zum Beispiel in Syrien und im Jemen. Dort kommen Waffen und Rüstungsgüter zum Einsatz, an deren Herstellung deutsche Unternehmen beteiligt waren. Deutsche Rüstungsexporte in Krisenregionen ermöglichen Unterdrückung, Krieg und Gewalt.

Das widerspricht dem Friedensgebot des Grundgesetzes! Deshalb setzt sich die »Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!« für ein grundsätzliches Rüstungsexportverbot ein.

pax christi ist eine der Trägerorganisationen der KampagneAktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!“. 

„Dies ist unsre Freiheit, die richtigen Namen nennend“ (Hilde Domin) – Am 3. Oktober 2019 lud der Diözesanverband pax christi Würzburg zusammen mit dem Eine-Welt-Kreis St. Burkard zu seinem diesjährigen Friedensweg ein. Der Friedensweg führte von der Würzburger Festung durch das ehemalige Landesgartenschaugelände bis nach St. Burkard und wurde mit literarischen Texten und Musik gestaltet. Den musikalischen Part übernahm Bernhard von der Goltz mit Improvisationen auf der Gitarre.

Der Gebrauch von Atomwaffen ist unmoralisch – Am 16. März 2019 fand in Würzburg die Diözesanversammlung von pax christi im Bistum Würzburg statt. Vor der Versammlung beschäftigten sich die Delegierten in einem Workshop mit Handlungsmöglichkeiten, wie man gewaltfrei auf menschenfeindliche und rassistische Parolen reagieren kann. Die Leitung des Workshops hatte Christine Böckmann, pax christi-Mitglied aus Magdeburg, Diplom-Theologin und Trainerin für gewaltfreie Konfliktaustragung.Neben den Wahlen, bei denen Martina Reinwald (Zell am Main) für weitere drei Jahre als Diözesanvorsitzende und Dr. Stefan Silber (Sailauf) ebenfalls für drei Jahres als Mitglied im Diözesanvorstand bestätigt wurden gab es Berichte und Austausch zu aktuellen Themen und Planungen.Eines der Anliegen der Versammlung war das Thema Atomwaffen. Die Delegierten wollen aus der Diözesanversammlung heraus die vor kurzem eingegangene Nachricht aus Italien von einem Treffen pax christi Italien mit Papst Franziskus einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen; ergänzt wird dies durch eine Positionierung des pax christi-Präsidenten Deutschlands, Bischof em. Heinz Josef Algermissen.

Der laute Schrei nach Gerechtigkeit und die stille Hilfe für die Friedensstifter – Gleich zweimal war im November und Dezember eine Delegation von pax christi Würzburg in der bosnischen Stadt Banja Luka, der Hauptstadt der Republika Srpska. Im Bosnien Krieg wurden 90% der hier lebenden Katholiken und Muslime vertrieben. Zwei Drittel der ca. 220 000 Menschen umfassenden Stadtbevölkerung sind aus anderen Landesteilen vertriebene Serben. Es herrscht eine Arbeitslosigkeit von ca. 60 Prozent. Die Sozialgesetzgebung ist unzureichend. Die Regierung korrupt. Die Polizei wird geleitet von dem Kriegsverbrecher Dragan Lukac. Im Winter ist die Not am größten. Etliche Menschen hungern, in vielen Wohnungen herrscht eisige Kälte.

Heiligsprechung – Für sehr viele Menschen in El Salvador geht am Sonntag, den 14. Oktober ein großer Wunsch in Erfüllung: Ihr Nationalheld Oscar Romero wird im Vatikan Heilig gesprochen. Romero war 1917 als Sohn eines Fernmeldearbeiters geboren, studierte Theologie bei den Jesuiten, wurde Priester und 1970 Erzbischof in der Hauptstadt San Salvador.

Friedenspädagogik – Gewalt – aus Angst in die Welt gesetzt – erzeugt wieder Gewalt … und daraus folgt: Noch mehr Gewalt. So wird die Spirale der Gewalt in einem Sprichwort beschrieben. Aber was soll man tun, wenn man mit Gewalt konfrontiert wird - sich alles gefallen lassen? Das muss nicht sein, sagt die Politikwissenschaftlerin Susanne Luithlen.

Starkes Signal von Papst Franziskus – Zu den neu ernannten Kardinälen, die Papst Franziskus am 29.6.2018, dem Fest der Apostel Petrus und Paulus, in ihr neues Amt einführen wird, gehört der Patriarch der chaldäisch-katholischen Kirche, Louis Raphaël I. Sako. Als Erzbischof von Kirkuk (Irak) war er im Jahr 2011 auf Einladung von pax christi in Würzburg und sprach zum Thema „Wer sich nach Frieden sehnt, muss etwas für ihn tun – der Dialog der Religionen in Kirkuk“.

Pilger und Begegnungsreise zum Monte Sole bei Bologna – Ein gutes Dutzend Interessierte fuhren in der Pfingstwoche auf Einladung des Referates Geistliches Leben im Bistum Würzburg und des Diözesanverbandes von pax christi Würzburg zum Monte Sole bei Bologna. Die wenigsten Deutschen wissen, welch schreckliche Massaker Ende 1944 von deutscher Waffen-SS unterstützt von italienischen Faschisten entlang des Apennin verübt wurden.

Susanne Luithlen, Leiterin Fachgruppe Sector Strategy, Knowledge and Learning der Welthungerhilfe,vorher Leiterin der Akademie für Konflikttransformation im Forum Ziviler Friedensdienst sprach im Matthias-Ehrenfried-Haus Würzburg auf Einladung von pax christi im Bistum Würzburg.

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