Pax Christi
pax christi-Bundesvorsitzende zum Weißbuch der Bundesregierung – „Unsere Kritik am Weißbuch ist grundsätzlich“, betont die pax christi-Bundesvorsitzende Wiltrud Rösch-Metzler bei der Vorstellung der Antwort des Friedensnetzwerks „Kooperation für den Frieden“. „Wir wollen keine Sicherheitspolitik, sondern eine neue Friedenspolitik. Die Bundesregierung setzt mit ihrem Weißbuch dagegen auf Aufrüstung, auf eine Steigerung des Verteidigungshaushalts, auf neue Waffen, auch auf Killerdrohnen und auf mehr Soldaten. Sie will unter dem Stichwort deutsche Verantwortung mehr Militäreinsätze der Bundeswehr im Ausland und ignoriert die Misserfolgs-Erfahrungen aus den bisherigen Auslandseinsätzen. Ein Beispiel: Nach fast 15 Jahren militärischem Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr ist es nicht gelungen, dort eine friedliche Zukunft zu schaffen. Zivilisten sind gefährdet und flüchten aus Afghanistan. Wir verstehen deutsche Verantwortung als Verantwortung für Gerechtigkeit und Frieden in der Welt. Dies geschieht durch Abrüstung, zivile Konfliktlösungen, Entspannungspolitik und gerechte Handelsstrukturen. Alle politischen Anstrengungen müssen auf das Weltgemeinwohl gerichtet sein, um einer Globalisierung der Gleichgültigkeit vorzubeugen.“

Mitgliederversammlung von pax christi Diözesanverband Würzburg – Die Ärztin Abir Mangels berichtet in ihrem Vortrag über ihre Tätigkeit in Jordanien mit der Organisation "Antlantic Humanitarian Relief"Martinushaus, Achaffenburg, Treibgasse 2611:00 Uhr

Herzlichen Glückwunsch – Am 4. April 2016 wurde Monsignore Luigi Bettazzi, früherer Präsident vonPax Christi Italien und Pax Christi International (1978 85) mit derEhrenbürgerschaft der Stadt Bologna (Italien) für seine Hingabe zurStärkung einer weltweiten Friedenskultur und Solidarität und für dieFörderung von Menschenrechten ausgezeichnet. Während seiner Amtszeit alsPräsident von Pax Christi International schuf er Friedensinitiativen inLateinamerika und auf der Südhalbkugel.

Bischof Algermissen unterstützt Aufruf des forumZFD Für eine Politik der Vernunft - Aufrüstungsspirale stoppen - Frieden und Gerechtigkeit fördern – Heinz Josef Algermissen, der pax christi-Präsident in Deutschland und Bischof von Fulda, ruft die Kandidatinnen und Kandidaten für den Bundestag auf, im Wahlkampf auf populistische Vorschläge zur inneren und äußeren Sicherheit zu verzichten. Auf Initiative des forumZFD plädieren insgesamt 30 Erstunterzeichner*innen: „Für eine Politik der Vernunft - Aufrüstungsspirale stoppen - Frieden und Gerechtigkeit fördern“. Von der nächsten Bundesregierung erwarten sie eine zivile Friedenspolitik und mehr Einsatz für demokratische Beteiligung und soziale Gerechtigkeit.Die deutsche Sektion der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi hat das forumZFD mitgegründet. Die pax christi-Diözesanverbände Aachen, Essen, Freiburg, Köln, Limburg, Mainz, München, Münster, Paderborn und Rottenburg-Stuttgart und die deutsche Sektion gehören zu den Mitgliedsorganisationen, die das Forum Ziviler Friedensdienst e.V. tragen.Bitte unterzeichnen auch Sie den Aufruf! Jetzt unterzeichnen!

Demokratische Grundrechte müssen auch für eine regierungskritische, unabhängige Zivilgesellschaft gelten. – Israelische Nichtregierungsorganisationen, die sich für den Respekt von Menschenrechten und humanitärem Völkerrecht im israelisch-palästinensischen Konflikt einsetzen, geraten im eigenen Land zunehmend unter Druck. Mit neuen Gesetzesinitiativen versucht die israelische Regierung aktiv, die Arbeit der Organisationen zu diskreditieren und zu behindern. Gleichzeitig werden Mitarbeiter/innen und Unterstützer/innen von siedlernahen Organisationen und rechtsgerichteten Politiker/innen diffamiert und bedroht. „Die demokratischen Handlungsspielräume in Israel sind ernsthaft in Gefahr“, betont Dr. Manfred Budzinski, Sprecher der Nahost-Kommission von pax christi. „Zivilgesellschaftliches Engagement, besonders auch als kritische Stimme gegenüber der Regierung, ist eine unabdingbare Voraussetzung für eine funktionierende demokratische Gesellschaft. Regierungen demokratisch verfasster Staaten haben die Pflicht, Grundrechte wie das Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie auf Information zu schützen.“

Grußwort des Nuntius zum Aktionskongress Stoppt den Waffenhandel – "Die Zunahme der gewalttätigen Auseinandersetzungen führt dazu, daß die Waffenproduktion und deren Exporte zunehmen und einen Ritus der Gewalt schaffen, dem entschieden widersprochen werden muss. Von jeher haben sich katholische Verbände in Deutschland und ausdrücklich Pax christi in Anlehnung an die Bergpredigt des Herrn dafür eingesetzt: "Frieden schaffen ohne Waffen!" Es geht dabei nicht um ein verklärtes Weltbild, sondern um den Einsatz für den Mehrwert des Lebens, das religiös, sozial, kulturell und solidarisch auf das Gute hin angelegt ist. Jede Gewalttat daher eine Verweigerung des Guten!" so heißt es im Grußwort des Nuntius zur Aktionskonferenz Stoppt den Waffenhandel, die pax christi für die Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" ausrichtet.Als Vertreter des Heiligen Vaters Franziskus in der Bundesrepublik Deutschland wünscht Erzbischof Dr. Nikola Eterović der Aktionskonferenz "Stoppt den Waffenhandel", die am 3./4. März 2017 inFrankfurt tagt, einen guten Verlauf und hofft, dass sie dazu beiträgt, Jesu Wort in die Tat umzusetzen: "Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Kinder Gottes genannt werden" (Mt 5,9).

Erklärung des pax christi-Präsidenten Bischof Heinz Josef Algermissen, Fulda, anlässlich des 71. Jahrestages der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki – 71 Jahre nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki und angesichts des anhaltenden Risikos einer nuklearen Katastrophe drängt die katholische Friedensbewegung pax christi fortwährend auf eine generelle Abschaffung aller Atomwaffen. Dabei wissen wir uns eins mit der Friedensbotschaft der Päpste und mit der überwältigenden Mehrheit der deutschen Bevölkerung, die einer Forsa-Umfrage vom 21.03.2016 zufolge zu 93 % dafür eintritt, dass Atomwaffen, ähnlich wie chemische und biologische Waffen, völkerrechtlich verboten werden sollen. Jeglicher Einsatz von Kernwaffen hätte eine schwere Katastrophe mit weltweit verheerenden Auswirkungen auf Menschen, die gesamte Kreatur und das Klima zur Folge, die das Ausmaß an Zerstörung und Verwüstung in Hiroshima und Nagasaki weit übertreffen würde. Folglich ist die Aufrechterhaltung der atomaren Abschreckung eine willkürliche Politik des Kalkulierens mit nicht zu verantwortenden Folgen. Schon der Besitz solcher Waffen mit dem in Kauf genommenen Einsatzrisiko und der immensen Ressourcenverschwendung muss geächtet werden.

Erklärung des pax christi-Bundesvorstandes zum 22. Juni 2016, dem 75. Jahrestag des Angriffs Deutschlands auf die Sowjetunion – Am 22. Juni 1941 setzte die deutsche Wehrmacht den Zweiten Weltkrieg mit dem sogenannten Unternehmen Barbarossa fort und überfiel die Sowjetunion. Damit eskalierte der gegen Polen und an der Westfront begonnene Angriffskrieg und sollte nun zu seinem eigentlichen Ziel geführt werden: der Eroberung weiter Territorien Osteuropas als deutsches Wirtschafts- und Kolonialgebiet. Ideologisch wurde dieser Krieg mit Vorstellungen von Minderwertigkeit der slawischen Bevölkerung und einem konstruierten „jüdisch-bolschewistischen“ Feindbild unterlegt.

Ökumenisches Gebet für den Frieden am 13. Januar 2017 –

pax christi Friedensweg in Euerbach am 3. Oktober 2016 – Die pax christi-Bewegung im Bistum Würzburg sowie die Gemeinde Euerbach laden herzlich zum Friedensweg am 3.Oktober ein. Kriege hinterlassen furchtbare und langdauernde Spuren – sichtbare und unsichtbare. Fast konnte man das in unseren Breiten seit dem Mauerfall vergessen, während in vielen Teilen der Welt blutiger Krieg herrschte. Ihr Echo hat uns mit den Kriegsflüchtlingen nun erreicht und die Gefahr nimmt zu, dass alte Drohstrukturen wiedererstehen.Die Internationale pax christi-Bewegung setzt sich seit dem Ende des 2. Weltkrieges aus christlichem Antrieb für ein Offenhalten des Gedächtnisses an die Opfer und für Frieden und Versöhnung ein. Sie unterstützt zivile Lösungen bei Konflikten, leistet Präventions- und Versöhnungsarbeit.

Erklärung zum Jahrestag der Befreiung am 8. Mai – Am 8. Mai erinnern wir an das Ende des 2. Weltkriegs, an einen Tag, der für viele Opfer von Krieg und Schreckensherrschaft ein Tag der Erlösung war. Vor allem erinnern wir aber an den deutschen Angriffskrieg, die NS-Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Der Krieg war Ursache für die Flucht von Millionen von Menschen, die damals schwer Aufnahme fanden. Diese Erfahrungen fanden ihren Niederschlag in der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951, die bis heute den Schutz von Flüchtlingen regelt, und von den meisten Staaten der Welt anerkannt ist. Gerade für Deutschland als Auslöser des furchtbaren Weltkriegs ergibt sich als Lehre aus der Geschichte, die Grenzen für Schutzsuchende aus Kriegsgebieten offen zu halten. Weiter mahnt uns der 8. Mai daran, dass von Deutschland nie wieder Faschismus und nie wieder Krieg ausgehen darf.

Kritische Aktionäre und pax christi fordern Trennung von Westbank-Geschäftsbereich – Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und pax christi verlangen von HeidelbergCement die Achtung und Umsetzung internationalen Rechts – auch um weiteren Schaden vom Unternehmen und den Aktionärinnen und Aktionären fernzuhalten. Bei der morgigen Hauptversammlung von HeidelbergCement fordern der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre und die pax christi-Nahostkommission sowie pax christi Baden-Württemberg die unverzügliche Trennung vom Geschäftsbereich der Tochterfirma Hanson Israel, der in dem von Israel besetzten palästinensischen Westjordanland tätig ist. Weiter wird die Trennung von Hanson Israel gefordert, sofern von dort aus die illegalen Siedlungen oder der illegale Mauerbau und die Nichteinhaltung des Völkerrechts in dem von Israel besetzten Westjordanland unterstützt werden.

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